Wie mein Kumpel entstand
Jahrelang versprachen Haushaltsroboter, den Alltag zu verändern. Doch die Roboter, die Familien und Senioren wirklich brauchten, kamen nie auf den Markt. Die Technologie entwickelte sich rasant weiter, die Produkte verfehlten jedoch ihren Zweck. Was benötigt wurde, war kein intelligenterer Staubsauger oder ein neuartiger Sprachassistent. Gefragt war ein Roboter, der die Medikamenteneinnahme bestätigen, ein Sicherheitsnetz für Alleinlebende bieten und als ein einziger Assistent dienen konnte, den die ganze Familie ohne Informatikstudium nutzen konnte. Das Problem lag nicht im Mangel an Technologie, sondern im fehlenden Fokus auf die realen, alltäglichen Bedürfnisse der Menschen.
Ali und Dan, die beide an der TUM School of Engineering and Design arbeiten und studieren, erlebten diese Fragmentierung hautnah mit. Leistungsstarke KI-Modelle existierten ausschließlich in der Cloud. Smart-Home-Geräte kommunizierten nicht miteinander. Pflegelösungen wirkten klinisch statt vertraut. INFINY Robotics wurde gegründet, um diese Lücke zu schließen: einen Roboter zu entwickeln, der sieht, denkt, sich erinnert und handelt und der sich als vertrauenswürdiger Familienhelfer und nicht als bloßes Gadget einen festen Platz im Haushalt verdient. Kein Forschungsprototyp. Kein Gerät für Institutionen. Ein Roboter, der speziell für die Menschen entwickelt wurde, die ihn am dringendsten benötigen.
Akademische Wurzeln und öffentliche Unterstützung
Entstanden an der TUM. Unterstützt von EXIST.
INFINY Robotics ist ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), Fakultät für Ingenieurwesen und Gestaltung, einer der führenden technischen Universitäten Europas. Der Forschungshintergrund des Gründerteams prägt die Architektur von myBuddy unmittelbar: von der ROS-2-Navigation und dem Einsatz von NVIDIA Jetson Edge-Computing bis hin zu Bild-Sprache-Aktions-Modellen und dem Langzeitgedächtnis für Kontextinformationen. Die hohe Ingenieurskunst der TUM ist kein bloßes Aushängeschild, sondern integraler Bestandteil des Produkts.
INFINY Robotics bewirbt sich aktuell um das EXIST-Gründerstipendium, ein Förderprogramm des Bundes für Deep-Tech-Ausgründungen von Universitäten, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz verwaltet wird. Die Auswahl für die EXIST-Förderung signalisiert, dass das Projekt eine unabhängige Bewertung durch technische und wirtschaftliche Gutachter bestanden hat. Es handelt sich nicht um Risikokapital, sondern um öffentliche Förderung, die es dem Team ermöglicht, sich auf die Entwicklung des richtigen Produkts zu konzentrieren, bevor es expandiert.
TUM Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Design
EXIST Gründerstipendium — Bundesministerium für Wirtschaft
Lernen Sie die Gründer kennen
Drei Ingenieure mit einer gemeinsamen Überzeugung: Leistungsfähige Haushaltsroboter sollten für jede Familie zugänglich sein, nicht nur für Early Adopters.
Ali Rahmati
CEO & Mitgründer
M.Sc. Robotik, TUM; ehemaliger Forscher bei NEURA Robotics; mehr als 2 Jahre Erfahrung als Robotik-Softwareingenieur; leitet Produktstrategie, Kundenentwicklung und Geschäftsbetrieb; ROS-Expertise.
Dan Nejad
CTO & Mitgründer
Mehr als 10 Jahre Erfahrung in der KI/ML-Entwicklung, darunter Forschung und Entwicklung im Bereich autonomes Fahren bei Daimler und roboterrelevante Computer Vision (CNN-Design, 3D-Pose-Schätzung, Edge-Bereitstellung auf NVIDIA Jetson); zuvor Gründer/CEO der AI-Bridge GmbH (Verkauf durch eine M&A im Wert von 3 Millionen US-Dollar).
Biografie folgt in Kürze
Mitbegründer
Marketing & Finanzen
[Abschluss] an der TUM — (Platzhalter, nach Fertigstellung ausfüllen).
Unsere Mission
Leistungsfähige, private und erschwingliche Heimrobotik für jede Familie und jede Generation.
Die meisten Haushaltsroboter sind heute entweder Forschungsprototypen, die nie das Labor verlassen, cloudabhängige Geräte, die den Datenschutz für mehr Komfort opfern, oder teure Systeme, die sich eher an Institutionen als an Privathaushalte richten. INFINY Robotics verfolgt einen anderen Ansatz: Familien und ältere Menschen, die einen fähigen und vertrauenswürdigen Haushaltsassistenten am dringendsten benötigen, sollten keine Kompromisse zwischen Bezahlbarkeit, Datenschutz und echtem Nutzen eingehen müssen.
myBuddy basiert auf dem Prinzip flexibler Datenverarbeitung: Jede Familie kann selbst entscheiden, wie viel KI auf dem eigenen Gerät und wie viel in der Cloud läuft. Die Hardware ist so bepreist, dass die datenschutzfreundlichste Option gleichzeitig zu den günstigsten gehört. Die myDay-Plattform verbindet Kalender, Pflegeroutinen, Smart-Home-Geräte und dialogbasierte KI in einer einzigen Benutzeroberfläche – einem Roboter, der mit der Familie mitwächst, anstatt zu veralten. Das ist keine Vision für die Zukunft. Genau das entwickelt INFINY Robotics heute an der TUM mit Unterstützung von EXIST.
Interesse an myBuddy? Lass uns reden.
Ob Sie als Familie neugierig auf myBuddy für Ihr Zuhause sind, als Pflegekraft nach besseren Hilfsmitteln suchen oder als Investor oder Partner die Zukunft der Haushaltsrobotik mit uns gestalten möchten – wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
